Physiotherapie

Krankengymnastik

In der Krankengymnastik werden gezielte Bewegungen für den Heilungsprozess genutzt unter Berücksichtigung von Befund und Diagnose. Wir geben Ihnen natürlich auch praktische Hilfestellungen, die der Entwicklung, Erhaltung und Wiederherstellung aller Funktionen am Bewegungssystem dienen.

Gerätegestützte Krankengymnastik

Hierbei wird nach detailliertem Befund ein individuelles Trainingskonzept für den Patienten erarbeitet in Abhängigkeit seiner Beschwerden. Dauer einer Behandlung etwa 1 Stunde. Der Patient bleibt unter ständiger Beaufsichtigung eines Physiotherapeuten während seines Trainings, um evtl. auftretende Korrekturen durchführen zu können.

Manuelle Therapie

Manuelle Therapie orientiert sich an den Schmerzen und Funktionsstörungen des Patienten. Dabei werden durch den Therapeuten betroffene Muskeln, Nerven oder bestimmte Gelenke lokalisiert, untersucht und unterschieden. Davon ausgehend werden nun gezielte Behandlungstechniken zur Beseitigung der Funktionsstörungen oder des Schmerzes am Bewegungssystem angewandt, um die normale Funktion wieder herzustellen bzw. zu erhalten und die Belastungsfähigkeit zu erhöhen.

Funktionelle Orthonomie und Integration - FOI

Die FOI geht davon aus, dass alle Gelenke im Körper mit einander in Verbindung stehen. Wenn ein Gelenk nicht optimal funktioniert, hat das auch einen Einfluss auf alle anderen Gelenke. Irgendwo wird sich dann ein Schmerz entwickeln. Die Ursache des Schmerzes ist aber immer in einer anderen Region zu suchen als da wo er auftritt. Der Therapeut sucht nun nach dem Schalter, um den Schmerz auszuschalten, denn man schaltet ja das Licht nicht an der Lampe, sondern am Schalter an!

Die Behandlungstechniken sind alle so sanft und weich, dass kein Schmerz oder Schaden am Körper entstehen kann.

In der Behandlung macht der Therapeut 3 Dinge:

  • Er korrigiert die Stellung der einzelnen Knochen zu einander.
  • Er korrigiert die drei-dimensionale Beweglichkeit der Gelenke.
  • Er korrigiert die Muskelspannung.

Mit dem systematischen Aufbau der Behandlung in der FOI gewährleistet der Therapeut ein schnelles und effektives Resultat, im Vergleich mit anderen Vorgehensweisen und Behandlungsmethoden.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.funktionelle-integration.de/

Manuelle Lymphdrainage

Diese Behandlung dient kranken Lymphgefäßen. Die Kapazität der entsprechenden Gefäße reicht nicht aus, um die in bereits normaler Menge anfallende Gewebeflüssigkeit abzutransportieren.

Nach einer Behandlung manueller Lymphdrainage nimmt die Gewebeflüssigkeit ab, weil Eiweiße und Zelltrümmer vermehrt über das Lymphgefäßsystem abgeleitet werden.

Häufige Anwendung findet die manuelle Lymphdrainage nach Operationen aller Art und Bestrahlungen.

Massage

Hierbei werden gezielt einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder Körperabschnitte mittels klassischer Massagegriffe bearbeitet.

Dies findet nicht nur bei körperlichen Beschwerden Anwendung, sondern ist auch wohltuend für Seele und Geist.

Weitere Massagen:

  • Hot-Stone-Massage
  • Ganzkörpermassage
  • Massagekurs für Paare
  • Aroma-Öl-Entspannungsmassage
  • Peelingmassage mit Natursalz
  • Fußreflexzonenmassage
Zentrifugalmassage

Diese Massageform findet Anwendung vor allem bei:

  • Schultersteife
  • Epicondylitis
  • Karpaltunnelsyndrom
  • allen Arten von Frakturen im Armbereich

Der Therapeut arbeitet dabei mit einem Wasser-Seifengemisch.

Die Massage wird vorwiegend mit den Fingerkuppen und dem Daumenballen durchgeführt

Triggerpointtherapie

Bei dieser Therapie werden vom Therapeuten gezielt Schmerzpunkte in der Muskulatur lokalisiert. Durch Druck wird der Schmerz verringert.

Sehr gut geeignet ist diese Methode bei lokalem Muskelschmerz und muskulären Verspannungen.

Schröpfkopftherapie

Hierbei wird über kleine Sauggläser Unterdruck erzeugt, wodurch die Haut angesaugt wird und sich auf diese Weise die einzelnen Hautschichten sanft voneinander lösen lassen.

Diese Behandlung dient der Stoffwechselanregung, wobei Schlackestoffe aus dem betroffenen Gebiet sicher abgeleitet werden.

Ultraschall

Es handelt sich dabei um eine medizinische Behandlung, bei der mittels bestimmter Frequenzen mechanische Vibrationen über einen Schallkopf ins Gewebe geleitet werden.

Ultraschall wirkt durchblutungsfördernd, erwärmt das Gewebe und belebt die Stoffwechselfunktionen.

Wärmetherapie

Bei dieser Therapie erhalten die Patienten eine körperumschließende Fangopackung und ruhen darin 20 bis 30 min.

"Fango" ist reine Vulkanerde gemischt mit Parafin. Durch das Zusammenspiel der in der Vulkanerde enthaltenden Mineralien wird die Durchblutung angeregt. Das fördert optimal den Abtransport von Schlackestoffen aus dem Körper.

Kältetherapie

Kältetharapie ist in verschiedenen Varianten nutz- und anwendbar. In unserer Praxis verwenden wir hauptsächlich Quarkpackungen, sie dienen der gezielten Kälteanwendung im Behandlungsgebiet.

Quarkpackungen kommen zum Einsatz bei starken Schwellungen mit entzündlichem Verlauf. Die Behandlung dauert etwa 20 min.

Schlingentisch-Therapie

Hierbei werden einzelne Körperteile oder der gesamte Körper über Schlingen in einen an der Zimmerdecke befestigten Halteapparat (Schlingentisch) entlastet.

Auf diese Weise gelingt die Entlastung betroffener Körperregionen oder Gelenke. Diese Behandlung ist sehr wirkungsvoll bei Beschwerden der Lenden- und Halswirbelsäule.

Cranio-Sacral-Therapie

Die Cranio-Sacral-Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Die Einzelknochen des Schädels werden für gegeneinander beweglich angenommen.

Durch Berührung von Kopf und Rücken will der Therapeut Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung sammeln und dadurch auf Funktionseinschränkungen an Körper und Schädel einwirken, sowie indirekt auch Membranen innerhalb des Schädels und die harte Hirnhaut beeinflussen. Dieses Vorgehen soll den Energiefluss verbessern und Selbstheilungskräfte aktivieren sowie Funktionseinschränkungen und seelische Traumata lösen.

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Unter einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) versteht man grundsätzlich eine Fehlregulation des Kiefergelenkes. Diese äussert sich häufig mit Schmerzen in der Kaumuskulatur, einer Verlagerung der Knorpelscheibe (Diskus) und entzündlichen und/oder degenerativen Veränderungen im Kiefergelenk selbst.

Zu den sogenannten Leitsymptomen einer kraniomandibulären Dysfunktion zählen die schmerzhaft veränderte Kaumuskulatur, die verringerte Mundöffnung und die auftretenden Knackgeräusche im Kiefergelenk. Durch die allumfassende systemische Vernetzung des Kauorgans mit dem Gesamtkörper können aber auch Beschwerden auftreten, die auf den ersten Blick nichts mit dem Kiefergelenk zu tun haben:

  • Zähneknirschen, unerklärbare Zahnschmerzen, Ohrschmerzen, Streß, "Zähne Zusammenbeißen"
  • Kopfschmerzen, Schwindel